Mrz

30

2012

Welchen Vorteil hat der Baustoff Beton gegenüber der Holzständerbauweise?

Abgelegt in Beton

Auf dem Weg zum Hauseigentum müssen sich die zukünftigen Bauherren mit einer Vielzahl von Problemen und Fragen auseinandersetzen. Dabei hat die Bauweise des Rohbaus entscheidenden Einfluss auf das generierte Raumklima, den Wärme-, Feuer- und Feuchtigkeitsschutz und damit auf die Ökologie des Baus und die erzeugte Wohngesundheit.
Neben diesen Fragen der Wohnqualität haben die finanziellen Auswirkungen der Bauweise ebenfalls einen hohen Stellenwert, der sich letztendlich auch auf den zukünftigen Marktwert der geplanten Immobilie auswirkt.

Bauherren wählen zwischen Holz oder Beton.
Beton ist „künstlicher Stein“, der aus Kies oder Split, Wasser und dem Bindemittel Zement hergestellt wird. Zement ist im Wesentlichen Sand, Ton und Kalkstein. Also ist das Plus von Beton aus natürlichen Sanden und Erden zu bestehen. Künstliche Bindemittel sowie überlange Transportwege fallen nicht an. Die Wärmedämmung ist sehr gut, organische Ausgasungen entstehen nicht. Beton und Mauerwert gleichen Temperaturschwankungen aus. Sie dämmen Außengeräusche hervorragend. Beton generiert einen vorbildlichen Brandschutz, indem Brandherde langfristig eingegrenzt werden. Beton ist wasserfest.
Diese Vorteile des Baustoffs Beton erhöhen die Lebensdauer des Bauwerks immens. Gleiches gilt für seinen Marktwert.

Zahlreiche Vorteile von Beton bzw. Massivbauweise stehen der Nützlichkeit der Holzständerbauweise gegenüber. Deren Anbieter wollen mit Ökologie und guten Dämmwerten punkten. Dennoch können Massivbauten mit Beton beste Werte der Außendämmung vorweisen, moderne Außenwandsteine dämmen inzwischen gegenüber Holz doppelt so effektiv. Und weil Beton Wärme besser speichert, liegt der Bedarf an Heizwärme bei Holzhäusern um mehr als 10 Prozent höher.

Wissenschaftliche Studien untersuchten das Sommersmogpotenzial, das Treibhausgaspotenzial, das Versauerungspotenzial und stellten dazu einen fundierten Primärenergievergleich an. Dazu wurde ein Lebenszyklus von 80 Jahren für die Gebäude betrachtet. So wurde auch der Instandhaltungsaufwand berücksichtigt. Der ausführliche Studienverlauf ist dargestellt auf: info@massiv-mein-haus.de.
Der Vergleich aller Werte dieser Studie ergab als Fazit die ökologische und nachhaltige Gleichwertigkeit beider Bauweisen.

Bleibt der materielle Wert, denn der Bau ist oft die größte Investition, die gleichzeitig steuerbegünstigte Altersvorsorge und Instrument der Vermögensbildung sein soll. Bei erheblich verbesserter Lebensqualität ist der Aufwand an Nebenkosten eindeutig geringer. Massivbauten leben länger und sind weniger pflegebedürftig als Holzhäuser. So können massive Häuser auch besser und profitabler verkauft werden.
Beton bietet der Holzständerbauweise gegenüber viele Vorzüge und einen optimalen Nutzen.

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